Solaranlage Zürich: Was sie kostet, was sie bringt und welche Förderung es gibt
Wer in Zürich eine Solaranlage plant, fragt zuerst: Was kostet das, und was bekomme ich zurück? Dieser Überblick zur Solaranlage Zürich zeigt Ihnen die wichtigsten Regeln und Zahlen für die Stadt und den Kanton Zürich. Danach können Sie Ihr Dach in wenigen Minuten im Solar-Kostenrechner durchrechnen.
Postleitzahl
Lohnt sich eine Solaranlage in Zürich?
Meist ja, wenn Sie einen grossen Teil des Solarstroms selbst nutzen. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, müssen Sie nicht beim Netzbetreiber einkaufen. Den Überschuss speisen Sie ins Netz ein und erhalten dafür eine Vergütung.
In Wohnliegenschaften der Stadt Zürich werden laut ewz im Schnitt rund 60 Prozent des Solarstroms im Gebäude selbst verbraucht. Die Stadt will bis 2030 mindestens 200 GWh Solarstrom pro Jahr erzeugen. Auf den Dächern wäre laut einer Studie von 2021 Platz für rund 500 GWh.
Ihr Eigenverbrauch steigt, wenn Sie tagsüber Strom brauchen. Eine Wärmepumpe, ein E-Auto oder ein Batteriespeicher helfen dabei.
Was kostet eine Solaranlage in Zürich?
Eine feste Zahl wäre unseriös. Die Kosten einer Solaranlage Zürich hängen von diesen Punkten ab:
- Leistung in kWp: Mehr Module kosten mehr, aber der Preis pro kWp sinkt oft.
- Dach: Flachdach, Schrägdach oder Fassade brauchen unterschiedlichen Aufwand.
- Gerüst und Zugang: In engen Quartieren kann das mehr kosten.
- Elektro: Zählerkasten, Leitungen und Anschluss ans Netz.
- Zusätze: Batteriespeicher oder Ladestation fürs Auto.
Vergleichen Sie Offerten immer über den Preis pro kWp, nicht nur über den Gesamtpreis. So sehen Sie, was Sie wirklich bezahlen. Für eine erste Einschätzung nutzen Sie den Solar-Kostenrechner.
Förderung für die Solaranlage Zürich: Bund, Stadt und Gemeinde
Die Förderung kommt aus mehreren Töpfen. Prüfen Sie jeden einzeln, bevor Sie bauen.
Bund: Einmalvergütung über Pronovo
Der Bund zahlt eine Einmalvergütung. Die Abwicklung läuft über Pronovo. Bei Anlagen mit Eigenverbrauch deckt sie höchstens 30 Prozent der Kosten einer Referenzanlage.
Stadt Zürich: Beiträge von ewz
In der Stadt Zürich können Sie zusätzlich Beiträge von ewz beantragen. Für Gesuche ab dem 1. August 2026 gelten höhere Ansätze:
- Der Grundbeitrag steigt von 4’400 auf 5’000 Franken.
- Auch die Beiträge pro kWp wurden angehoben.
- Für bewilligungspflichtige Anlagen auf bestehenden Gebäuden gibt es neu pauschal 3’000 Franken dazu.
- Stationäre Batteriespeicher werden gefördert, wenn sie mit einer PV-Anlage und einem Energiemanagementsystem laufen.
ewz fördert subsidiär. Das heisst: Andere mögliche Beiträge zieht ewz vom Höchstsatz ab. Die Details stehen in der Medienmitteilung von ewz.
Kanton Zürich und Gemeinden
Nach unserem Stand fördert der Kanton Zürich Photovoltaik nicht direkt. Einzelne Gemeinden und Netzbetreiber haben aber eigene Programme. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, bevor Sie einen Auftrag unterschreiben.
Steuern
Bei bestehenden Gebäuden können Sie die Kosten in der Regel vom steuerbaren Einkommen abziehen. Bei Neubauten zählt die Anlage zu den Baukosten. Lassen Sie die Details vom Steueramt oder von einer Fachperson bestätigen.
Einspeisevergütung in Zürich: ewz, EKZ und andere Netzbetreiber
Bei jeder Solaranlage Zürich gilt: Was Sie für überschüssigen Strom erhalten, bestimmt Ihr Netzbetreiber. In der Stadt Zürich ist das ewz. In grossen Teilen des Kantons ist es EKZ. Je nach Gemeinde gibt es weitere Werke, zum Beispiel in Winterthur.
Die Unterschiede sind gross:
- ewz hat für 2026 eine durchschnittliche Vergütung von 12,91 Rappen pro kWh angekündigt.
- EKZ zahlt 2026 mindestens 6 Rappen pro kWh für Anlagen unter 30 kW. Dazu kommen bis zu 3 Rappen für Herkunftsnachweise.
Seit dem 1. Januar 2026 gilt zudem ein bundesweiter Mindestwert von 6 Rappen pro kWh für Anlagen unter 30 kW. Tarife ändern sich. Massgebend ist immer die aktuelle Tarifliste Ihres Netzbetreibers.
In drei Schritten zur Einschätzung für Ihr Dach
Angaben eingeben
Tragen Sie im Rechner Ihre PLZ, die Dachfläche und Ihren Jahresverbrauch ein. Den Verbrauch finden Sie auf Ihrer Stromrechnung.
Einschätzung nutzen
Sie sehen Kosten, mögliche Förderung und Einsparungen. Auf Wunsch erhalten Sie Kontakt zu Installationsbetrieben in Ihrer Region.
Mehrfamilienhaus, Stockwerkeigentum und Speicher
Photovoltaik Zürich ist nicht nur etwas für Einfamilienhäuser. Bei einem Mehrfamilienhaus kann ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) sinnvoll sein. Dann nutzen auch die Mieterinnen und Mieter den Strom vom eigenen Dach.
Im Stockwerkeigentum braucht es in der Regel einen Beschluss der Eigentümerschaft, weil das Dach gemeinsam gehört.
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch, kostet aber extra. Ob er sich lohnt, hängt von Ihrem Verbrauch ab. In der Stadt Zürich zahlt ewz seit August 2026 Beiträge an stationäre Speicher.
Solaranlage Zürich und Umgebung
Unser Solarrechner Zürich arbeitet mit Ihrer Postleitzahl, damit Förderbeiträge und Sonneneinstrahlung zur Region passen. Geben Sie zum Beispiel 8001 oder 8400 ein.
Das ist wichtig, weil sich Netzbetreiber, Tarife und Gemeindebeiträge von Ort zu Ort unterscheiden. Typische Orte im Umkreis von etwa 20 bis 30 Kilometern sind Zürich, Winterthur, Uster, Dübendorf, Wallisellen, Opfikon, Kloten, Bülach, Dietikon, Schlieren, Regensdorf, Adliswil, Thalwil, Horgen, Wädenswil, Küsnacht, Zollikon, Meilen, Volketswil und Wetzikon.
Liegt Ihre Gemeinde in einem anderen Kanton, gelten dort andere Förderregeln.
Wer steht hinter dem Rechner?
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